Studienkreis

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Presseinformation

03. November 2009

Lernen Sie genug mit Ihrem Kind?

Hausaufgaben und Lernen stehen bei Kindern und Jugendlichen auf der Beliebtheitsskala ganz weit unten. Gerade deshalb müssen Kinder immer wieder motiviert werden, etwas für die Schule zu tun. Die meisten Eltern nehmen sich pro Woche viel Zeit, um gemeinsam mit dem Nachwuchs zu lernen. Und dennoch fragen viele besorgt, ob sie genug für den Schulerfolg ihrer Kinder tun.

Mehr als 80 Prozent der Eltern lernen regelmäßig mit ihren Kindern. Dies ergab eine aktuelle Forsa-Studie im Auftrag des privaten Bildungsanbieters Studienkreis. 35 Prozent der Befragten pauken zwei bis sechs Stunden pro Woche mit ihren Sprösslingen. 25 Prozent kommen mit weniger als zwei Stunden Lernhilfe aus. Ein Fünftel wendet wöchentlich sogar sechs Stunden und mehr für Matheübungen, Aufsätze oder Vokabel-Training mit dem Nachwuchs auf.

Wie viel Lernhilfe brauchen Kinder?
Die Verunsicherung bei den Eltern ist groß: „Lerne ich genug mit meinem Kind?“, fragen sich viele. „Genügen zwei Stunden Hausaufgabenhilfe pro Woche? Oder sollten es zwei Stunden täglich sein?“ „In welchem Umfang Eltern ihre Kinder beim Lernen unterstützen sollen, hängt vom Alter des Kindes ab und natürlich davon, wie es in der Schule zurechtkommt“, erklärt der Pädagoge Bernd Kilian vom Studienkreis. Grundsätzlich sind Hausaufgaben Aufgaben des Kindes, nicht der Eltern, und sollten eigenständig erledigt werden. Wenn das nicht funktioniert, können Eltern ihren Kindern auf die Sprünge helfen: mit Motivation, klaren Regeln und Tipps und Erklärungen, wenn das Kind eine Aufgabe nicht versteht“, empfiehlt er. „Aber unaufgeforderte aktive Hilfe sollte die Ausnahme bleiben.“

Unterstützung ja – Hilfslehrer nein
Im Grunde kommt es nicht so sehr auf die Dauer als vielmehr auf die Art der Lernunterstützung an. Wenn das Kind gerne zur Schule geht und motiviert bei der Sache ist,sollte sich die elterliche Mitwirkung darauf beschränken, ein geeignetes Lernumfeld zu schaffen, Interesse zu zeigen und bei Bedarf Fragen zu beantworten. Ziel sollte dabei immer sein, die Kinder zu eigenständigem Lernen anzuhalten. Das bedeutet: Die Matheaufgabe nicht vorrechnen, sondern gemeinsam zu überlegen, auf welchem Weg sie gelöst werden könnte. Die Lösung muss das Kind sich selbst erarbeiten.

Keinesfalls sollten Eltern Hilfslehrer spielen. „Wenn Eltern bei den Hausaufgaben dauernd daneben sitzen, fühlen sich viele Kinder unter Druck gesetzt und verlieren erst recht die Lust. Andere wiederum erwarten, dass die Eltern ihnen die Arbeit abnehmen. Beides ist nicht Sinn der Sache“, meint Bernd Kilian. „Außerdem lernen Kinder heute vieles nach anderen Methoden als früher. Wenn die Eltern dann versuchen, ihnen den Stoff so zu vermitteln, wie sie es selbst gelernt haben, verwirren sie ihre Kinder eher.“

Mit der richtigen Arbeitstechnik fürs Leben lernen
Schwierig wird es, wenn ein Kind häufiger mit seinen Aufgaben nicht zurechtkommt und schulisch auf der Strecke zu bleiben droht. Dann müssen Eltern dringend eingreifen. Zunächst gilt es, im Gespräch mit den Lehrern die Ursachen zu klären und gegebenenfalls professionelle Unterstützung bei einem qualifizierten Nachhilfeinstitut suchen. Hier können Kinder nicht nur den Unterrichtsstoff zügig nachholen und durch Erfolgserlebnisse einen neuen Motivationsschub gewinnen. Bei Einrichtungen wie dem Studienkreis erlernen sie auch Techniken, mit denen sie sich den Lernstoff effektiv aneignen und dauerhaft merken können. „Methodenkompetenz kommt in der Schule leider viel zu kurz“, erklärt Bernd Kilian. „Dabei ist sie für eigenständiges Lernen elementar wichtig. Und zwar nicht nur in der Schule, sondern auch später im Studium oder im Beruf.“

 

Weiterführende Informationen sowie einen Lerncheck finden Sie in der Pressemappe.

Über den Studienkreis
Der Studienkreis – ein Unternehmen der Cornelsen Verlagsgruppe – gehört zu den führenden privaten Bildungsanbietern in Deutschland. Das Unternehmen bietet qualifizierte Nachhilfe und schulbegleitenden Förderunterricht für Schüler aller Klassen und Schularten. Die Schüler erhalten eine individuelle, ganz auf ihre Bedürfnisse zugeschnittene Förderung in allen gängigen Fächern. An ausgewählten Standorten bietet der Studienkreis mit seiner „Kinderlernwelt“ eine ganzheitliche Förderung für Grundschulkinder an. Weitere Studienkreise setzen spezielle Förderkonzepte zur Unterstützung von Kindern mit einer Lese-Rechtschreib- oder Rechenschwäche ein. Mit seinen bundesweit rund 1.000 Schulen gewährleistet der Studienkreis seinen Kunden ein Angebot in Wohnortnähe. Um Eltern Orientierung auf dem Nachhilfemarkt zu geben, lässt der Studienkreis die Qualität seiner Leistungen vom TÜV Rheinland überprüfen..

Weitere Informationen zur Arbeit und zum Konzept des Studienkreises gibt es unter www.studienkreis.de oder gebührenfrei über die Rufnummer 0800 111 12. 

 

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Christina Wontroba
rheinfaktor
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