Bundeswettbewerb Informatik

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Presseinformation

30. August 2010

Wettbewerbe machen Lust auf Informatik

Wirtschaft und Industrie suchen händeringend nach qualifizierten Nachwuchsinformatikern. Die Initiative „Bundesweit Informatiknachwuchs fördern“ (BWINF) hat sich der Talentsuche für die Branche verschrieben – und beginnt damit schon bei Zehnjährigen.

Sie sind Informatiker und sie haben Karriere gemacht – bei Google, bei SAP, an Hochschulen und Forschungseinrichtungen. Was sie verbindet? Ihre Passion für komplexe Problemstellungen und Algorithmen – und die Teilnahme an der Finalrunde des renommierten Bundeswettbewerbs Informatik. Das Aufgabenspektrum dieses anspruchsvollen Wettbewerbs, der seit 1980 stattfindet, reicht von der Programmierung eines Bestellsystems für eine Pizzeria bis hin zur Entwicklung einer Internet-Suchmaschine. Den Siegern winkt am Ende ein hochkarätiges Stipendium der Studienstiftung des deutschen Volkes – und durchaus auch die Chance auf einen lukrativen und spannenden Job. Am 1. September startet der diesjährige Bundeswettbewerb.

Der Bundeswettbewerb Informatik ist Kern, aber nicht einziger Bestandteil der Initiative „Bundesweit Informatiknachwuchs fördern“ (BWINF). Der Name ist Programm: Die Initiative hat sich zum Ziel gesetzt, Berührungsängste gegenüber der Informatik abzubauen. Sie will Kinder und Jugendliche für den kreativen und konstruktiven Umgang mit Computertechnik interessieren und informatikbegabte Jugendliche fördern. Hinter der Initiative stehen angesehene Institutionen wie die Gesellschaft für Informatik e.V. (GI), der Fraunhofer-Verbund IuK-Technologie und das Max-Planck-Institut für Informatik. Als Förderer engagiert sich das Bundesministerium für Bildung und Forschung.

„Ob globale Kommunikation, Energiewirtschaft oder Biotechnologie – ohne Informatik gibt es keine Lösungen für die zentralen Herausforderungen der Zukunft und damit auch keinen gesellschaftlichen Fortschritt“, erklärt Dr. Wolfgang Pohl, BWINF-Geschäftsführer. „Um dies langfristig zu sichern, müssen wir junge Menschen begeistern und ihnen vermitteln, dass sie als Informatikerinnen und Informatiker nicht nur ausgezeichnete Perspektiven haben, sondern vor allem auch die Möglichkeit, Zukunft mitzugestalten.“

Frühzeitig kluge Köpfe gewinnen

Um kluge Köpfe für die Informatik zu gewinnen, spricht die Initiative bereits Zehnjährige an. Der „Informatik-Biber“ richtet sich an Schüler der Jahrgangsstufen 5 bis 13. Dieser Wettbewerb mit dem niedlichen Nager als Maskottchen setzt keine Informatik-Kenntnisse voraus, vielmehr locken logische Tüfteleien das kreative Potenzial der Kinder und Jugendlichen. Der Wettbewerb findet in diesem Jahr vom 8. bis 12. November statt.

Wer den Nachwuchs für Informatik begeistern will, muss damit schon bei den Jüngsten anfangen“, ist Pohl überzeugt. „Kinder und Jugendliche, die durch den Informatik-Biber Gefallen daran finden, komplexe Problemstellungen zu lösen, und bei der Stange bleiben, nehmen früher oder später am Bundeswettbewerb Informatik teil.“ Manche kommen noch weiter: Sie werden Bundessieger oder treten sogar bei der  Internationalen Olympiade in Informatik (IOI) an – die deutsche IOI-Qualifikation ist ein weiteres BWINF-Projekt. Jugendlichen, die Feuer gefangen haben, bietet die Initiative unter www.einstieg-informatik.de ein umfassendes Informationsportal mit Community rund um Veranstaltungen, Projekte, Studium und Beruf. Nur ihr Programm für die Karriere müssen die Nachwuchsinformatiker selber entwickeln.

Sie möchten mehr zu den Teilnahmebedingungen der Wettbewerbe erfahren? Gern lassen wir Ihnen die Pressemeldungen zukommen.

Über die Initiative
„Bundesweit Informatiknachwuchs fördern“ (BWINF)
„Bundesweit Informatiknachwuchs fördern“ (BWINF) ist eine Initiative mit verschiedenen Maßnahmen rund um den Bundeswettbewerb Informatik. Dieser Leistungswettbewerb richtet sich an begabte Nachwuchsinformatiker bis 21 Jahre. Der Informatik-Biber ist der Einstiegswettbewerb für Schüler der Jahrgangsstufen 5–13. Ein eigenes Auswahlverfahren bestimmt das deutsche Team bei der Internationalen Olympiade in Informatik (IOI), bei der Spitzentalente aus der ganzen Welt antreten. Das Jugendportal „Einstieg Informatik“ (www.einstieg-informatik.de) bietet umfassende Informationen und eine Community für Interessierte. Die Wettbewerbe und das Internetportal verfolgen das Ziel, Barrieren gegenüber der Informatik abzubauen und junge Menschen für das Fachgebiet zu interessieren. Träger der Initiative sind die Gesellschaft für Informatik e.V. (GI), der Fraunhofer-Verbund IuK-Technologie und das Max-Planck-Institut für Informatik. Die zentralen Aktivitäten werden vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert. 

Mehr Infos: www.bwinf.de 

Für weitere Informationen stehen wir 
Ihnen jederzeit gerne zur Verfügung

Julia Rauschenbach 
rheinfaktor
Agentur für Kommunikation GmbH
Zollstockgürtel 57

50969 Köln
Tel. +49 221 88046-180
Fax +49 221 8804-200
rauschenbach(at)rheinfaktor.de


Abdruck honorarfrei. Belegexemplare erbeten.

Fordern und fördern: Der Bundeswettbewerb Informatik sucht talentierten Nachwuchs. Eine von ihnen ist Sarah Lutteropp. Sie war im letzten Jahr Preisträgerin des Wettbewerbs und beginnt in diesem Jahr ein Informatikstudium in Karlsruhe.

Dachmarke der Initiative "Bundesweit Informatiknachwuchs fördern"