Bundeswettbewerb Informatik

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Presseinformation

06. September 2010

Faszination Informatik

Der Bundeswettbewerb Informatik läuft wieder. Den Siegern winken Stipendien, attraktive Geld- und Sachpreise sowie die Teilnahme an der Internationalen Olympiade in Informatik (IOI).

Neue Welten entdecken, Technologien weiterdenken, Zukunft mitgestalten – so spannend kann Informatik sein. Besonders begabten jungen Leuten, die Probleme als Ansporn und Programmieren als Abenteuer betrachten, bietet der Bundeswettbewerb Informatik die Chance zum kreativen Kräftemessen. Dieser anspruchsvolle Wettstreit für Nachwuchsinformatiker ist Kern der Initiative „Bundesweit Informatiknachwuchs fördern“ (BWINF). Die Besten des Wettbewerbs können sich für die Teilnahme an der Internationalen Olympiade in Informatik (IOI) qualifizieren. Die Sieger erhalten Stipendien von der Studienstiftung des deutschen Volkes und attraktive Geldpreise. Außerdem erhalten die Teilnehmer der ersten beiden Runden Zugang zu spannenden Informatik-Camps an führenden Universitäten und Forschungseinrichtungen.

Wettstreit in drei Runden
Der Wettbewerb läuft über ein Jahr und umfasst drei Runden – Informatik-Kenntnisse und Durchhaltevermögen sind also gefragt. Am Bundeswettbewerb Informatik können Schüler, Berufsschüler und Auszubildende teilnehmen, ebenso junge Menschen, die Wehrdienst, Zivildienst oder ein freiwilliges Jahr absolvieren. Voraussetzung: Sie sind nicht älter als 21 Jahre, haben ihren Wohnsitz in Deutschland bzw. die deutsche Staatsbürgerschaft und studieren nicht an einer Hochschule.

Teilnahmeunterlagen werden seit 1. September an Schulen mit Oberstufe und an Berufsschulen verschickt und sind auch online verfügbar (www.bundeswettbewerb-informatik.de). Die Anmeldefrist endet zeitgleich mit der Bearbeitungszeit für die  Aufgaben am 15. November. Bis dahin haben Interessierte die Möglichkeit, in den Wettbewerb einzusteigen. In dieser Runde lösen die Teilnehmer selbstständig oder in Gruppenarbeit fünf Informatik-Aufgaben. Wer mindestens drei Aufgaben richtig bearbeitet hat, schafft den Sprung in die zweite Runde. Hier ist Einzelarbeit gefordert und das Niveau liegt deutlich höher. Die ca. 30 besten Teilnehmer werden zur dritten Runde zugelassen, wo sie sich Gesprächen mit Fachleuten aus Schulen und Hochschulen stellen. Außerdem werden im Team zwei komplexe Informatik-Probleme analysiert und bearbeitet. Aus dieser Finalrunde gehen fünf bis sieben Bundessieger hervor.

Förderprogramm für junge Frauen
Mit einem speziellen Förderprogramm wollen die Veranstalter in diesem Jahr gezielt mehr junge Frauen für Informatik interessieren und zur Beteiligung am Bundeswettbewerb motivieren. Zu diesem Zweck bezuschusst BWINF die Teilnahme an Informatik-Veranstaltungen und stellt einen Coach zur Verfügung, der den jungen Informatikerinnen mit wertvollen Tipps zur Seite steht.

Über den Bundeswettbewerb Informatik
Der Bundeswettbewerb Informatik ist ein Leistungswettstreit für Jugendliche bis 21 Jahre. Er hat zum Ziel, Talente zu fördern und Nachwuchskräfte für das Fachgebiet zu gewinnen. Der Wettbewerb wird bereits seit 1980 ausgeschrieben und beginnt jährlich im September. 2009 haben ca. 1000 Jugendliche teilgenommen; 28 von ihnen konnten sich für die Finalrunde qualifizieren. Den Teilnehmern des Bundeswettbewerbs stehen weitergehende Fördermaßnahmen offen, die Sieger werden in die Studienstiftung des deutschen Volkes aufgenommen. Für viele Teilnehmer ist der Wettbewerb der Startpunkt für eine erfolgreiche Karriere in Industrie oder Wissenschaft. Der Bundeswettbewerb Informatik ist Kern der Initiative „Bundesweit Informatiknachwuchs fördern“ (BWINF) der Gesellschaft für Informatik e.V. (GI), des Fraunhofer-Verbunds IuK-Technologie sowie des Max-Planck-Instituts für Informatik. Er wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert, von den Kultusministerien der Länder unterstützt und steht unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten.

Mehr Infos: www.bundeswettbewerb-informatik.de

Über die Initiative
„Bundesweit Informatiknachwuchs fördern“ (BWINF)
„Bundesweit Informatiknachwuchs fördern“ (BWINF) ist eine Initiative mit verschiedenen Maßnahmen rund um den Bundeswettbewerb Informatik. Dieser Leistungswettbewerb richtet sich an begabte Nachwuchsinformatiker bis 21 Jahre. Der Informatik-Biber ist der Einstiegswettbewerb für Schüler der Jahrgangsstufen 5–13. Ein eigenes Auswahlverfahren bestimmt das deutsche Team bei der Internationalen Olympiade in Informatik (IOI), bei der Spitzentalente aus der ganzen Welt antreten. Das Jugendportal „Einstieg Informatik“ (www.einstieg-informatik.de) bietet umfassende Informationen und eine Community für Interessierte. Die Wettbewerbe und das Internetportal verfolgen das Ziel, Barrieren gegenüber der Informatik abzubauen und junge Menschen für das Fachgebiet zu interessieren. Träger der Initiative sind die Gesellschaft für Informatik e.V. (GI), der Fraunhofer-Verbund IuK-Technologie und das Max-Planck-Institut für Informatik. Die zentralen Aktivitäten werden vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert. 

Mehr Infos: www.bwinf.de 

Für weitere Informationen stehen wir 
Ihnen jederzeit gerne zur Verfügung

Julia Rauschenbach 
rheinfaktor
Agentur für Kommunikation GmbH
Zollstockgürtel 57

50969 Köln
Tel. +49 221 88046-180
Fax +49 221 8804-200
rauschenbach(at)rheinfaktor.de


Abdruck honorarfrei. Belegexemplare erbeten.

Fordern und fördern: Der Bundeswettbewerb Informatik sucht talentierten Nachwuchs. Eine von ihnen ist Sarah Lutteropp. Sie war im letzten Jahr Preisträgerin des Wettbewerbs und beginnt in diesem Jahr ein Informatikstudium in Karlsruhe

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