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Glossar Digitale Kommunikation

Die Welt der digitalen Möglichkeiten ist groß, der Begriffsdschungel auch. Unser Glossar weist Ihnen den Weg:

A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z

Ad Networks
Kurzform von Advertising Networks: Online-Werbenetzwerke, die Werbetreibende und Website-Betreiber zusammenbringen. Unternehmen geben ihre Online-Werbung bei Ad Networks in Auftrag und diese kümmern sich um die optimale Streuung der Anzeigen auf verschiedenen Websites.

Account
Online-Benutzerkonto, das ein User anlegt, um die Services einer Website zu nutzen.

Affiliate Marketing
Bei dieser Form des Online-Marketings stellt der Betreiber einer Website seinen Partnern gegen Provision Werbemöglichkeiten auf seinen Websites (oder Blogs, Newslettern etc.) zur Verfügung.

App
Von "applications" (=Anwendungen); Apps sind kleine interaktive Web-Anwendungen, die man sich auf ein Smartphone (z.B. iPhone) herunterladen kann (z.B. Wetterbericht, Business-News, Fußball Live-Ticker) LINK

ATOM
Ein XML-Format zum Austausch von Informationen über Newsfeed. ATOM ist eine Alternative zum bekannten RSS-Format.

Augmented Reality
Meint die computergeschützte Erweiterung der Realitätswahrnehmung: Bilder oder Videos werden durch computergenerierte Zusatzinformationen oder virtuelle Objekte ergänzt – beispielsweise die eingeblendeten Freistoßentfernungen bei der Übertragung von Fußballspielen. LINK

Backlinks (auch als Rückverlinkungen bezeichnet) verlinken von anderen Websites auf die eigene. Backlinks sind relevant für die Suchmaschinenoptimierung. Denn bei vielen Suchmaschinen ist die Zahl der Backlinks ein Kriterium für die Position der eigenen Seite im Ranking (siehe Page Rank).

Bewertungsportale
Plattformen, auf denen Konsumenten ihre individuellen Erfahrungen mit Produkten und Dienstleistungen publizieren; oft werden dabei nach einem festgelegten Schema Punkte vergeben. Bewertungsportale (z.B. Ciao, Zoover) erfreuen sich großer Beliebtheit und werden vielfach für Kaufentscheidungen genutzt (siehe auch Empfehlungsmarketing).

Bezahlmodelle
Der Erfolg von Online-Marketing Aktionen (z.B. E-Mail-Marketing, Suchmaschinenoptimierung, Online-PR etc.) oder Kampagnen im Internet kann erfasst und gemessen werden. Deshalb gewinnen neben Pauschalen oder individuellen Vergütungen erfolgsbasierte Bezahlmodelle immer mehr an Bedeutung. Diese Modelle laufen unter dem Oberbegriff CPX (Cost per X). Im Einzelnen handelt es sich um:
Cost per Click (CPC) bemisst sich daran, wie häufig das Werbemittel (Banner o.ä.) angeklickt wurde.
Cost per Lead (CPL bemisst sich an der Zahl der Kontakte, die mit einer Aktion generiert wurden.
Cost per Mille (CPM, auch Tausender-Kontaktpreis TKP) bezeichnet den Betrag, der eingesetzt werden muss, um 1.000 Personen einer Zielgruppe zu erreichen.
Cost per Order (CPO) bemisst sich an der Zahl der generierten Aufträge bzw. Verkäufe.

Blog
Blogs bzw. Weblogs sind Websites, die aus regelmäßig veröffentlichten und chronologisch gelisteten Einträgen (Blogposts) bestehen. Blogs zeichnen sich meist durch einen sehr persönlichen Inhalt und einen subjektiven Sprachstil aus sowie durch ein hohes Maß an Interaktion mit den Besuchern; Kommentare gehören daher zur Basisfunktion in den meisten Blogs. In Blog Communitys können Blogger ihre Blogs einstellen und sich vernetzen. Corporate Blogs sind Blogs, in denen Unternehmen mit ihren Kunden und der Öffentlichkeit kommunizieren. Eine Blog Roll ist eine Linksammlung zu anderen Weblogs, die meist gut sichtbar auf der Startseite und allen Unterseiten eines Blogs platziert ist. Die Gesamtheit der Blogs wird als Blogsphäre bezeichnet. Unter Blog Search versteht man auf Weblogs spezialisierte Suchmaschinen (z.B. Google Blog, Technorati, Twingly). Siehe auch: Microblogging, Moblogging. LINK

Browser
Von "browse" (=durchblättern, schmökern): Programme, die es ermöglichen, Websites aufzurufen. Sie bilden die Benutzeroberfläche zur Navigation im Internet. Beispiele: Mozilla Firefox, Internet Explorer, Google Chrome, Opera.

Business 2.0
(siehe Enterprise 2.0)
Chat
Von "chat" (=plaudern); bezeichnet das synchrone textgebundene Kommunizieren in Echtzeit, entweder als 1:1 Chat oder 1:n in sogenannten Chaträumen. Gechattet wird meist per Textfenster über einen Web-Browser oder über ein lokal installiertes Messenger-System (z.B. ICQ, AIM, MSN ...). Siehe Instant Messaging

Collaboration
Zusammenarbeit von Gruppen, Teams oder Unternehmen mit dem Ziel, einzelne Geschäftsprozesse, aber auch die gesamte Wertschöpfungskette zu optimieren (siehe Enterprise 2.0). Als Collaboration Tools werden insbesondere Document Sharing-Plattformen sowie soziale Medien wie Unternehmensblogs, Facebook, Twitter, Wikis, Scribd und Instant Messaging genutzt. Zusätzlich existieren sogenannte BSCW-Systeme (Basic Support for Cooperative Work, deutsch "grundlegende Unterstützung für Zusammenarbeit"). Sogenannte Groupware, die die Zusammenarbeit von mehreren Benutzern im Internet beziheungsweise Intranet per Web-Browser ermöglicht und unterstützt. LINK zur Frauenhofer BSCW Plattform

Community
Eine Gemeinschaft von Menschen im Netz, die sich für die gleichen Dinge interessiert, darüber kommuniziert, Informationen sammelt und teilt. Online-Communitys benötigen für ihre Kommunikation gemeinsame Plattformen wie Social Networks, Foren, Blogs, Chats etc.

Content
Inhalte von Medien, insbesondere Texte, Bilder, Daten, Videos oder Audio-Beiträge, im Internet. Mittels eines Content Management Systems lassen sich Web-Inhalte ohne Programmierkenntnisse erstellen, verändern und pflegen (siehe auch User Generated Content).

Cookies
Mithilfe von Cookies kann ein Web-Server auf dem PC eines Users kleine browserspezifische Dateien speichern. Damit kann ein Anbieter erkennen, ob der User die Webseite bereits besucht hat, wie lange er dort verweilt und welche Inhalte er ansieht. Damit sind Cookies eine wichtige Vorraussetzung für individuell auf den Nutzer zugeschnittene Web-Angebote (siehe auch Web-Analyse).

Cost per Click, Cost per Lead, Cost per Mille, Cost per Order, Cost per X
(siehe Bezahlungsmodelle)

Crowdsourcing
Auch als die Nutzung "kollektiver Intelligenz" bezeichnet, meint die Auslagerung von Aufgaben und Prozessen (z.B. Ideengenerierung, Produkt- und Verpackungsdesign) an eine Community. Kunden, Fans und externe Experten haben so die Möglichkeit, wertvollen Input und Feedback zu liefern und damit zu anspruchsvollen Aufgaben wie der Produktenentwicklung beizutragen.

Digitale Kommunikation
umfasst alle Kommunikationsaktivitäten (Austausch, Information, Zahlungsverkehr, Berichterstattung etc.), die über digitale Kanäle (Websites, E-Mail, Social Media, mobile Endgeräte etc.) erfolgt (siehe auch Online-Strategie).

Display Ads
Grafische Werbeanzeigen (siehe Banner)

Document Sharing
Bezeichnet das gemeinsame synchrone Bearbeiten von Dokumenten auf der Basis von Online-Plattformen wie Google Docs (siehe auch Sharing, Collaboration. LINK

Domain
Individueller, eindeutig definierter Name einer Website, z.B. www.rheinfaktor.de

Doodle
Von "doodle" (=kritzeln) ist ein kostenloses Tool zum Erstellen einfacher Online-Umfragen oder zum Koordinieren von Terminen. LINK

E-Commerce
Elektronische Abwicklung von Geschäften (B2B und B2C) über das Internet – von der ersten information über Kaufentscheidung und Bestellung bis hin zum After-Sales-Service.

E-Learning
Umfasst alle Lernformen, bei denen digitale Medien oder das Internet für die Präsentation und Verbreitung von Lernstoff und Lernmaterial sowie für aktive Übungsaufgaben genutzt werden. LINK

E-Mail-Marketing
Die direkte persönliche Ansprache von potenziellen und bestehenden Kundern per E-Mail.

Empfehlungsmarketing
Gezielte Neukundengewinnung auf der Basis von Mundpropaganda(siehe Word-of-Mouth-Marketing) sowie Referenzen, positive Bewertungen und Empfehlungen von Kunden in Blogs, Foren und Bewertungsportalen. Voraussetzung ist, dass der Kunder mit den Leistungen des Anbieters zufrieden ist (siehe auch Virales Marketing).

Employer Branding 2.0
Gezielte, strategische Maßnahmen zur Etablierung einer Arbeitgebermarke, bei der Konzepte aus der Markenbildung angewandt werden, um ein Unternehmen insgesamt als attraktiven Arbeitgeber darzustellen und im Wettbewerb um Personal zu positionieren. Employer Branding 2.0 nutzt dabei die Möglichkeit digitaler Kommunikation, insbesondere soziale Medien (siehe auch Personalmarketing 2.0).

Enterprise 2.0
Ein ganzheitlicher, systematischer Change-Ansatz, der traditionelle Arbeitsabläufe in Unternehmen zunehmend durch kollaborative, netzwerkgetriebene und selbstorganisierte Projektarbeit in virtuellen Teams ersetzt. Informationen und Wissen werden mittels Social Software, über soziale Netzwerke und Enterprise 2.0-Plattformen (z.B: Alfresco, Jive, MS Sharepoint) sowie durch Blogs, Wikis zugänglich und transparent gemacht. In diese Prozesse werden auch Partner und Kunden einbezogen. Enterprise 2.0 bringt vor allem auch einen Wandel der Unternehmenskultur mit sich: weg von einer hierarischen, zentralen Steuerung, hin zu einer Kultur des Teilens von Wissen und Information.

Facebook
Mit etwas über 500 Millionen Nutzern größtes soziales Netzwerk weltweit. LINK

Feeds
(siehe RSS)

Flash
Auf Vektorgrafik basierendes Dateiformat, das beispielsweise für Animationen im Internet genutzt wird.

Flickr
Sharing-Portal für Fotos: User können Bilder und Videos hochladen und mit Kommentaren und Notizen versehen (vergl. YouTube für Videos). LINK

Folksonomy
Bezeichnung für das gemeinschaftliche Sammeln und Klassifizieren von Web-Inhalten, um sich in der Informationsflut des Internets zu orientieren (siehe auch Sozial Bookmarking, Tagging).

Follower
Nutzer, der die Beiträge eines anderen Twitter-Nutzers abonniert hat.

Forum
Online-Plattform für den Gedanken- und Meinungsaustausch im Internet.

Foursquare
Foursquare ist ein Location Based Service (standortabhängiger Service), der sich der Möglichkeiten des Geotagging bedient und vorwiegend über Mobile Apps genutzt wird. Über Foursquare teilen User anderen Nutzern ihre aktuelle Position in Form von "Check-Ins" mit oder suchen und bewerten Restaurants, Sehenswürdigkeiten oder sonstige interessanten Örtlichkeiten in der Nähe ihres aktuellen Standorts. LINK und LINK

Geocaching
Geocaching, mitunter GPS-Schnitzeljagd genannt, ist eine Art elektronische Schatzsuche. Fundorte ("Geocaches", kurz "Caches") werden mithilfe von geographischen Koordinaten im World Wide Web veröffentlicht und können anschließend mithilfe eines GPS-Empfängers gesucht werden.

Geotagging
Meint das Sammeln geografischer Daten über GPS sowie deren Verknüpfung mit weiteren Daten. Location Based Services wie Foursquare oder Facebook Places basieren auf Geotagging (siehe Tagging).

Ghostwriting im Web
Erstellen von Blogs und Pflegen von Accounts im Auftrag von Unternehmen und in deren Namen, ohne sich selber namentlich zu öffentlich zu machen.

Kurzform von Google Adwords, der keyword-basierten Suchmaschinenwerbung auf Google. Unternehmen können Adwords-Anzeigen im Form von Textanzeigen auf Google.de oder Videos, Animationen etc. im Google Werbenetzwerk schalten. Gibt ein User den entsprechenden Suchbegriff ein, werden die Adword-Anzeigen rechts neben oder über den organischen Suchergebnissen eingeblendet. LINK

Google Reader
Der webbasierte intuitive Feed-Reader ermöglicht das Verfolgen von RSS-Feeds. Google Alerts, Twitter-Accounts, Blogs, Foren, Themen, Multiplikatoren, Websites von Wettbewerbern etc. können so zu einem persönlichen Web-Newsdienst zusammengefasst werden. LINK

Hashtag
Ein Hashtag (auch als Tag, Label oder Keyword bezeichnet) ist ein kurzes Stichwort, das in Social Media (vor allem bei Twitter) verwendet wird, um Beiträge zu einem Thema zu gruppieren. Ein Hashtag wird mit dem #-Symbol gekennzeichnet. Beispiel: "#hashtag". Hashtags werden direkt in die eigentliche Nachricht eingefügt; jedes Wort, vor dem ein Doppelkreuz steht, wird als Tag verwendet.

Homepage
Bezeichnet streng genommen nur die Startseite einer Website, wird aber auch als Synonym für den gesamten Auftritt verwendet (siehe auch Website, Landing Page).

HTML
Steht für Hypertext Markup Language – die "Sprache", mit der Internet-Dokumente erstellt werden. HTML ist ein plattformunabhängiger offener Standard, der ständig weiterentwickelt wird. Aktuelle Entwicklungsstufe ist HTML 5. LINK

iGoogle
Die personalisierte Startseite von Google lässt sich um Feeds und Gadgets (Wetter, Uhrzeit, E-Mail etc.) zur individuellen Informations-Plattform (Dashboard) erweitern.

Innovations- und Ideenmanagement
Das gemeinsame Erarbeiten von Innovationen und Ideen. Siehe Collaboration, Crowdsourcing, Business 2.0, Enterprise 2.0

Instant Messaging
Englisch für „sofortige Nachrichtenübermittlung"; Instant Messaging ermöglicht es, via Internet in Echtzeit zu kommunizieren und Text- und Sprachnachrichten, Dateien, Videos etc. auszutauschen. Bekannte Dienste: Skype, ICQ, Yahoo, MSN, AIM

Interest and curated Networks
Interessengetriebene Social Networks, in denen sich alles um ein bestimmtes Thema, dreht, das die User interessiert – Beruf, Hobby, lokale Zugehörigkeit etc. Beispiele: XING, Chefkoch, Fotocommunity etc.

IP-Adresse
Weltweit eindeutige Identifikationsnummer eines Rechners im Internet – sozusagen seine Postanschrift im WWW, die dazu dient, Datenpakete vom Absender zum vorgesehenen Empfänger zu transportieren. LINK

Java
Java ist eine plattformunabhängige Programmiersprache, um z.B. Websites mit zusätzlichen Funktionalitäten und Effekten (z.B. Animationen, 3D-Grafiken o.ä.) anzureichern. Fun Fact: Der englische Begriff „Java“ steht unter Programmierern auch für „Kaffee trinken“.

Keyword
Auch „Schlüsselwort“; meint ein Schlagwort (oder eine Kombination aus mehreren Wörtern, Zeichen oder Ziffern), für Suchmaschinen. Im Suchmaschinenmarketing (SEM), z.B. Google Ads, dienen die Keywords zur Steuerung der Einblendung von Werbeanzeigen. Innerhalb der Suchmaschinenoptimierung (SEO) werden Websites in Hinblick auf die Suchtrefferplatzierung für spezifische Keywords optimiert.

Key Performance Indicator (KPI)
Schlüsselkennzahlen (z.B. zu Besuchern, Umsätzen, Aufwand und Erträgen), anhand derer sich beurteilen lässt, inwieweit ein Unternehmen seine Ziele – beispielsweise bei seinen Online-Aktivitäten – erreicht hat, oder nicht. KPIs bilden die Grundlage für die Kontrolle, Bewertung und ggf. Optimierung von Maßnahmen oder Prozessen.

Konversion
Eine Konversion ist das Erreichen eines spezifischen definierten Zieles einer Website (z.B. im Falle eines Web-Shops das Kaufen eines Produkts oder das Bestellen eines Katalogs). Je mehr Personen aus einer Zielgruppe ein solches Ziel erreichen, desto höher ist die Konversionsrate – ein wichtiges Kriterium für die Effizienz von Websites und Online-Kampagnen.

Landing Page
Website, auf der ein Besucher „landet“, wenn er ein Werbebanner oder einen Link angeklickt hat. In der Regel sind in eine Landeseite Response-Elemente (z.B. Anfrageformulare, Teilnahmeformulare für Gewinnspiele, weitere Links) integriert, die den User zu einer Konversion (Kauf, Anfrage, Gewinnspielteilnahme) veranlassen sollen.

Lead
Neuer Kontakt (z.B. zu Kunden, Multiplikatoren) der z.B. mithilfe von Maßnahmen des Online-Marketings gewonnen wurde (Lead Generation).

Lead Generation
Lead Generierung bezeichnet die Kontaktanbahnung z.B. durch Online-Marketing-Maßnahmen wie das Abonnieren eines Newsletters oder die Teilnahme an einem Online-Gewinnspiel.

Auch Hyperlink oder elektronischer Verweis: per Klick aktivierbarer Verweis auf ein Dokument, eine Datei oder eine Website. Dabei unterscheidet man interne Links (innerhalb einer Website bzw. eines Dokuments) und externe Links, die auf andere Websites bzw. Dokumente verweisen (siehe auch Backlink).

Auch Linkaufbau: Maßnahmen zur Generierung von Backlinks für die Suchmaschinenoptimierung.

Location-Based-Services (LBS)
Mobile standortbezogene Dienste, die die Möglichkeiten des Geotagging nutzen, um die aktuelle (GPS-)Position eines Users automatisch zu orten und ihm standortbezogene Informationen aufs Handy zu schicken (z.B. Restauranttipps, Freunde in der Nähe etc.). LBS funktioniert nach dem Motto: Sage mir, wo du bist, und ich sage dir, was in der Nähe los ist. Anwendungsbeispiele: Informationsdienste wie Google Maps, Social Media-Dienste wie Foursquare, Tellmewhere, Facebook Places; Spiele: Geocaching. LINK

Long Tail
Long Tail ist das Konzept eines Nischenmarkts, das im Internet ein große Rolle spielt. Ein Anbieter im Internet kann durch eine große Anzahl an Nischenprodukten Gewinn machen. Das Angebot, das im konventionellen Verkaufsgeschäft zu hohe Kosten verursachen würde, ist im Internet rentabel. „The Long Tail“ ähnelt einem langen Schwanz. Auf der Y-Achse ist die Anzahl der Verkäufe und auf der X-Achse sind die Produkte nach Reihenfolge ihrer Verkaufsstatistik aufgelistet.

Markenführung 2.0
Web 2.0 und soziale Medien haben das Verhältnis und die Kommunikation von Marken und Konsumenten dramatisch verändert. Die Bekanntheit und der Ruf einer Marke (siehe Online Reputation) werden durch die Öffentlichkeit im Netz in immer stärkerem Maße mitbestimmt. Marken werden nicht mehr von Unternehmen gemacht, sondern sie wachsen im Austausch zwischen Nutzern, Kunden, Märkten und Unternehmen. Die Netzgemeinde beobachtet das Handeln und die Kultur des Unternehmens sehr genau. Umgekehrt bietet Social Media neue Möglichkeiten für die Markenführung – durch einen aktiv geführten Dialog mit „echten“ Menschen, durch Einbindung von Mitarbeitern oder Kunden, die zu Marken-Botschaftern oder sogar an der Weiterentwicklung einer Marke beteiligt werden (siehe Crowdsourcing) (siehe auch Social Media Strategie).

Microblogging
Eine Form des Bloggens, bei der die Benutzer kurze Textnachrichten veröffentlichen, deren Länge meist auf weniger als 200 Zeichen beschränkt ist (geht auch mit Videos, heißt dann Microvideoblogging). Die Nachrichten können meist über verschiedene Kanäle wie SMS, E-Mail, Instant Messaging erstellt und abonniert werden. Der bekannteste Microblogging-Dienst ist Twitter. LINK

Microsite
Websites, die in einen größeren Internetauftritt eingebunden sind, aber eigenständig funktionieren. Microsites weisen eine eigene Gestaltung und meist eine geringe Navigationstiefe auf. Sie dienen dazu, ein spezielles Thema umfassend zu behandeln – gerne wird diese Möglichkeit im Rahmen des Online-Marketing genutzt.

Mobile Marketing
Marketingmaßnahmen, die drahtlos über mobile Endgeräte, beispielsweise Mobiltelefone, umgesetzt werden (z.B: Versand von Informationen, Videos, Spielen etc. aufs Handy), mit dem Ziel, die User direkt anzusprechen.

Moblogging
Mobiles Bloggen von unterwegs.

Monitoring
Monitoring im Netz (auch Online oder Social Media Monitoring) bezeichnet die kontinuierliche und systematische Beobachtung und Analyse von Kundeninteraktionen und User-Äußerungen (z.B. auf der eigenen Website, Facebook, Twitter, in Blogs oder Foren) über das eigene Unternehmen, der eigenen Online-Marketing- und Social Media-Maßnahmen, aber auch der Aktivitäten der Konkurrenz. Ziel des Monitorings ist es, eine Datenbasis für die Optimierung der eigenen Online-Marketing- und Social Media-Strategien zu schaffen (siehe Social Media Optimization).

Multimedia
beschreibt Inhalte und Publikationen, die aus mehreren, in der Regel auch digitalen, Medien bestehen: Text, Fotografie, Grafik, Animation, Audio und Video.

Netiquette
Von „net“ und „etiquette“ – der Knigge fürs Internet regelt die Umgangsformen in der virtuellen Welt. Wie im realen Leben kommt man auch im Netz mit Höflichkeit weiter. LINK

Online-Marketing
Wird auch als Internet- oder Web-Marketing bezeichnet; umfasst alle Marketing-strategien und -Aktivitäten, die sich die Möglichkeiten des Internets und der mobilen bzw. digitalen Kommunikation zunutze machen. Zu den wichtigsten Maßnahmen des Online-Marketings zählen die eigene Unternehmens-Website, Affiliate Marketing, Bannerwerbung, E-Mail-Marketing, Social Media-Marketing, Suchmaschinenmarketing sowie Virales Marketing.

Online-PR
Online-Public Relations (auch als Internet-PR bezeichnet) ist eine Form der Öffentlichkeitsarbeit, die vorwiegend das Internet und Social Media-Kanäle nutzt, um mit ihren Zielgruppen zu kommunizieren sowie um Arbeits- und Informationsprozesse zu optimieren (z.B. durch multimediale Aufbereitung von Themen, Online-Pressemappen, digitale Pressespiegel, Social Media-Newsrooms). Wie jede PR verfolgt auch Online-PR das Ziel, Bekanntheit, Vertrauen und Reputation zu schaffen. Was bedeutet Online-PR?

Online-Reputation
Bezeichnet den Ruf, den ein Unternehmen, eine Marke, eine Person oder ein Produkt bzw. eine Dienstleistung im Netz genießt. Die Online-Reputation ergibt sich aus der Berichterstattung in Online-Medien sowie aus Darstellungen und Äußerungen in Blogs, sozialen Netzwerken, Foren, Bewertungsportalen, Rankings etc. Durch gezieltes Online Reputation Management lässt sich das Image im Netz verbessern.

Online Reputation Management (ORP)
Strategien und Aktivitäten zur gezielten Schaffung und Pflege eines positiven Images (Online Reputation) – nicht nur in der Netzwelt. ORP ist ein langfristiger Prozess, der kontinuierlicher Aktivitäten bedarf. Diese reichen vom systematischen Monitoring und der Analyse von Beiträgen im Internet, über die Verbesserung von Services und Produkten bis hin zur aktiven Steuerung von Meinungen durch gezielte Medien- und User-Informationen sowie die Nutzung sozialer Medien zur aktiven Kommunikation mit den Nutzern (siehe auch Social Media-Strategie, Online-PR).

Online-Strategie
Beschreibt, wie die Ziele von Online-Aktivitäten erreicht werden sollen. Auf der Basis einer klaren Zielformulierung definiert die Strategie Teilziele, Zielgruppen, Kanäle, Positionierung und Botschaften, Alleinstellungsmerkmale, Nutzendimensionen und Erfolgskriterien.

Open Source Software
Software, deren Quelltext öffentlich zugänglich ist (z.B. Linux, Wiki-Software). Diese Software kann von den Usern beliebig genutzt, weiterentwickelt und verbreitet werden. LINK

Page Impressions
Auch als Website-Aufrufe oder Page Views bezeichnet; geben an, wie häufig eine einzelne Website von den Besuchern aufgerufen wird. Page Impressions sind ein wichtiges Kriterium, um den Erfolg einer Website zu beurteilen (siehe auch Bezahlmodelle).

Page Rank
Nach dieser Messgröße bewertet Google die Popularität (nicht Qualität!) von Websites (10 = hohe Popularität, 0 = geringe Popularität). Ausschlaggebend ist dabei vor allem die Zahl der Verlinkungen bzw. Backlinks.

Personalmarketing 2.0
Nutzung sozialer Medien für das Recruiting, z.B. Karriere-Website, Facebook-Fanpages, Karriere-Portale (siehe auch Employer Branding 2.0).

Phishing
Meint eigentlich „Password Fishing", also betrügerische Versuche, Passwörter und geheime Daten (z.B. Kreditkartendaten) von Usern (z.B. Bankkunden oder Kunden von Web-Shops) auszuspähen. Meist werden die Empfänger per E-Mail oder Instant Messaging aufgefordert, ihre Daten auf einer gefälschten Website oder telefonisch preiszugeben. Sicherheitsexperten empfehlen dringend, Passwörter niemals herauszugeben und die Adresse ihrer Bank nie aus einer E-Mail heraus auszurufen, sondern immer direkt im Fenster ihres Browsers einzugeben. LINK

Podcast
Diese Wortschöpfung aus „(i)Pod“ und „Broadcast“ bezeichnet die Bereitstellung von Audiobeiträgen im Internet, die per Download abgerufen werden können. Das funktioniert auch mit Videobeiträgen und heißt dann Videocast.

Posting
Einstellen von einzelnen Beiträgen in Foren, Chats oder Blogs; eine Folge von Postings wird als Thread bezeichnet.

Provider
Dienstleister, die Telekommunikations- oder Internet-Services bereitstellen (z.B. Mobilfunk, E-Mail, Internetzugang).

Qype
Der Name dieser Online-Community, die vorwiegend nutzergenerierte, standortbezogene Bewertungen bietet, leitet sich aus dem Slogan „Quality or Hype“ ab (siehe auch Location Based Services).

Recht
Neue Kommunikationskanäle (Social Media) und eine explodierende Masse an Inhalten bringen neue rechtliche Herausforderungen mit sich – die insbesondere das Urheberrecht, Persönlichkeits- und Markenrechte, Wettbewerbsrecht sowie Datenschutz, Arbeitsrecht und das E-Commerce-Recht betreffen. Die vorhandenen Gesetze regeln die neuen Sachverhalte oftmals nur unzureichend; auch die Rechtsprechung hinkt der Entwicklung noch hinterher und verstärkt so die Rechtsunsicherheit. Anbieter von Inhalten sollten daher vor Veröffentlichung ggf. die Rechtslage konkret für die jeweilige Situation abklären. LINK und LINK

Referrer
Die Website, auf der der Besucher den Link auf die aktuelle Website geklickt hat.

Rich Media
Inhalte, die visuell und akustisch angereichert werden, etwa durch Video, Audio und Animation (siehe auch Multimedia).

RSS
RSS („Really Simple Syndication“ = wirklich einfache Syndizierung), ein plattformunabhängiges Standard-Format für den Austausch von Nachrichten und anderen Web-Inhalten. RSS ermöglicht es, Änderungen auf verschiedenen Websites (z.B. neue Postings innerhalb eines Corporate Blogs) einfach als sogenannte RSS-Feeds im Browser oder in speziellen Programmen (sogenannte Feedreader, z.B. Google Reader) anzuzeigen und zu organisieren.

Scribd
Document Sharing-Plattform, über die User Text- und Bilddokumente in unterschiedlichen Formaten hochladen und mit anderen Nutzern teilen können. Scribd wird auch als „YouTube für Dokumente“ bezeichnet (siehe auch Collaboration). LINK

Search Engine Marketing (SEM)
Gezielte Bewerbung einer Website durch bezahlte Suchmaschineneinträge (siehe Suchmaschinenmarketing), die immer dann eingeblendet werden, wenn ein User das entsprechende Keyword als Suchbegriff eingibt.

Search Engine Optimization (SEO)
Suchmaschinenoptimierung (SEO) meint das Anpassen von Websites, so dass diese bessere Suchtrefferplatzierung für spezifische Keywords erzielen.

Seeding
Strategisches, zielgruppenorientiertes Platzieren von Botschaften – sei es in Form von Texten, Bildern oder Videos – in relevanten Netzwerken (Blogs, Foren, Facebook, Twitter etc.), um Meinungsführer und potenzielle Multiplikatoren zu erreichen. Ein gezieltes Seeding ist ein wichtiger Erfolgsfaktor für Virales Marketing.

Sharing-Portale
Internet-Portale, die es ermöglichen, eigene Inhalte einzustellen und mit anderen Nutzern zu teilen bzw. gemeinsam zu bearbeiten (siehe Document Sharing, Flickr, Scribd, YouTube, Social Media).

Slideshare
Document Sharing-Plattform, auf der User Präsentationen hochladen, ansehen sowie mit Kommentaren und Etiketten (Tags) versehen können (siehe auch Collaboration). LINK

Social Bookmarking
Bei "sozialen Lesezeichen" handelt es sich um einzelne Links oder Linksammlungen, die nicht stationär, sondern im Internet gespeichert sind. Über Social Bookmark-Dienste (z.B. Delicious, Diigo, Mister Wong) können die persönlichen Lesezeichen verwaltet, ausgewählten Usern zugänglich gemacht sowie mit Schlagworten (Tags) und Kommentaren versehen werden. Unternehmen nutzen Social Bookmarks für das interne Wissensmanagement und als Service für Kunden.

Social Commerce
Besondere Form des E-Commerce, die auf aktive Kundenbeteiligung und die Kommunikation der Kunden untereinander setzt. Die Einbindung der Kunden erfolgt beispielsweise über Beteiligung am Design der Produkte (siehe Crowdsourcing sowie im Rahmen des Empfehlungsmarketings (z.B. brands4friends, DaWanda, edelight). Siehe auch Folksonomy.

Social Media
Soziale Medien sind Plattformen, die soziale Interaktion, Collaboration und das gemeinsame Erstellen, Bearbeiten und Verteilen von Inhalten ermöglichen. Über soziale Medien können Nutzer in Echtzeit Informationen, Emotionen, Meinungen, Erfahrungen und Wissen in Form von Texten, Fotos, Videos und Podcasts austauschen. Soziale Medien umfasssen Foren, Blogs, soziale Netzwerke (z.B. Facebook, XING), Social Bookmark-Portale, Auskunfts- und Bewertungsportale, Sharing-Portale für Dokumente z.B. Scribd), Musik (z.B. last.fm), Fotos (z.B. Flickr) und Videos (z.B. YouTube). Einen Überblick über die Vielfalt und Struktur sozialer Medien vermittelt das Social-Media-Prisma – die Landkarte der Social Media-Welt. LINK

Social Media-Marketing (SMM)
Social Media-Marketing ist eine Form des Online-Marketings, die Social Media-Angebote zur Steigerung der Bekanntheit oder zur Imagepflege für ein Unternehmen, eine Marke oder ein Produkt bzw. eine Dienstleistung nutzt. Auf diese Weise lassen sich aber auch Kundenkommunikation und Kundenbindung intenvisieren oder auch Neudkunden gewinnen.

Social Media Newsroom
Mit eineem Social Media Newsroom können Unternehmen ihren klassischen Presse- und Newsbereich weiterentwickeln. Dabei werden sämtliche Online-Aktivitäten auf einer übersichtlichen Website vereint, die sich an Journalisten, Online-Multiplikatoren (z.B. Blogger) und alle interessierten Nutzer richtet. Diese Darstellung wird dem Kommunikationsverhalten der Social Media-Nutzer besser gerecht.

Social Media Optimization (SMO)
Optimierung von Websites, damit diese leichter bei Social Media-Plattformen aufgenommen werden können (z.B. durch das Angebot von RSS-Feeds oder von Schaltflächen für die Aufnahme bei Social Bookmarking-Diensten).

Social Media-Strategie
Wer soziale Medien sinnvoll und erfolgreich für sein Marketing und seine Kommunikation nutzen möchte, benötigt eine Strategie, die auf seine Bedürfnisse und Ziele zugeschnitten ist. Dabei werden nicht nur Ziele und Leitfäden, sondern auch individuelle Kennzahlen definiert, um Erfolg messbar zu machen. Die zentralen Fragen lauten dabei: Wer sagt wem was wo und wie, mit welchem Ziel und welcher Wirkung? Und wie soll das überhaupt umgesetzt werden? Welcher Kanal soll zu welcher Zeit genutzt werden?

Social Networks
Unter sozialen Netzwerken versteht man Kontaktnetze im Internet (z.B. Facebook, Linkedln, XING), über die Teilnehmer persönliche Daten auszutauschen und Beziehungen zueinander herstellen (siehe auch Interest and curated Networks).

Social Tagging
siehe Tagging

Software as a Service
Distributions-Modell für Software, das Software auf der Basis von Internettechniken als Dienstleistung bereitsstellt, betreut und betreibt. Das bedeutet, dass User die Anwendung ohne lokale Installation z.B. über einen Web-Browser nutzen kann.

Spam
Unerwünschte elektronische Nachrichten (Werbe-E-Mails oder -SMS), die in der Regel massenhaft ausgesandt werden.

Tagging
Von „tag“ (= Anhänger, Etikett) meint die Zuweisung eines Schlagworts (Tag) zu einem Dokument, Datensatz oder einem anderen Objekt im Internet, um Inhalte zu klassifizieren. Wichtig ist, dass die Verschlagwortung nicht durch Autoren, sondern durch die User erfolgt. Das gemeinsame Verschlagworten in sozialen Medien wird auch als Folksonomy bezeichnet. Mehrere Tags können zusammen in einer Tag Cloud visualisiert werden.

Targeting
Von „target“ (= Ziel); die direkte Kundenansprache durch personalisierte Werbung ist ein wichtiges Instrument des Online Marketing. Voraussetzung für den Erfolg solcher Werbekampagnen ist die präzise Definition und Beschreibung der Zielgruppen mithilfe spezieller Targeting-Technologien.

Thread
Bezeichnet eine zusammenhängende Folge von einzelnen Postings bzw Diskussionsbeiträgen.

Tracking
Von „track“ (= folgen); die Analyse und Auswertung des Verhaltens von Internet-Nutzern ist ein zentrales Element der Bewertung von Internet-Auftritten. User Tracking untersucht das Klickverhalten; Eye Tracking verfolgt die Augenbewegungen – so lässt sich ermitteln, in welcher Reihenfolge Besucher einer Website die einzelnen Elemente betrachten (siehe auch Usability, Web-Analyse ).

Twitter
Von „tweet“ (= zwitschern); Twitter ist ein Microblogging-Dienst im Internet, über den angemeldete Nutzer kurze Textnachrichten (sogenannte Tweets, die maximal max. 140 Zeichen umfassen) verbreiten und empfangen können. Die Nutzer können Tweets eines bestimmten Autors abonnieren und werden so zu dessen Followern. Das häufige Wiederholen einer bereits verbreiteten Nachricht, wird als Re-Tweet bezeichnet. LINK

URL
Uniform Resource Locator, auch Internetadresse, ist die Adresse einer einzelnen Website.

Usability
Englisch für „Benutzerfreundlichkeit“, insbesondere einer Website. Kriterien für Usability sind z.B. die Schnelligkeit des Seitenaufbaus, einfache Navigation und Übersichtlichkeit.

User
Jeder, der sich im Internet bewegt – als aktiver Nutzer oder Konsument.

User Generated Content
Inhalte, die teilweise oder überwiegend von den Nutzern erstellt werden. Im Gegensatz zum Business Generated Content, der von Website-Betreibern produziert wird.

Verticals
Websites zu bestimmten Themen oder für bestimmte Zielgruppen.

Virales Marketing
Eine Form des Social Media-Marketings, die soziale Netzwerke und Medien nutzt, um mit oftmals ungewöhnlichen gestalteten Inhalten (z.B. als Microsite, Videos etc.) auf eine Kampagne, ein Produkt oder eine Marke aufmerksam zu machen. Die ungewöhnliche Gestaltung soll für eine schnelle, virusartige Verbreitung der Botschaft unter den Nutzern sorgen (siehe auch Empfehlungsmarketing). Werbespots bzw. Videos, die speziell für die Verbreitung im Internet produziert wurden, werden auch als Virals bezeichnet. LINK

Visitors
Besucher einer Website

Vlog
Video-Blog

Web-Marketing
(siehe Online-Marketing)

Web 2.0
Sammelbegriff für das „Mitmach-Web“ mit seinen interaktiven, sozialen Komponenten und Technologien, die es ermöglichen, dass die Nutzer nicht länger nur Rezipienten sind, sondern selber Inhalte generieren und ihr Wissen mit anderen Usern teilen (siehe auch User Generated Content ).

Web-Analyse
Sammelbegriff für Methoden, Werkzeuge und Maßnahmen zur Sammlung und Auswertung des Verhaltens von Besuchern auf Websites. Analysiert wird beispielsweise, woher Besucher kommen, wie sie sich auf der Website bewegen und an welchen Punkten eine Konversion möglicherweise abgebrochen wird. Die Ergebnisse bilden die Grundlage für die Optimierung der Website und eine verbesserte Ausrichtung des Angebots an den Bedürfnissen der Nutzer.

Weblog
(siehe Blog)

Website (Homepage)
Auch als Web-Auftritt oder Web-Präsenz bezeichnet; umfasst im Gegensatz zur Website den kompletten Online-Auftritt eines Anbieters im Internet. Eine Website besteht in der Regel aus mehreren Seiten (siehe auch Homepage, Landing Page).

Web-Strategie
siehe Social Media-Strategie

Werbebanner
Internetwerbung, die meist als Grafik oder Animation (GIF- oder Flash-Format) in eine Website eingebunden wird. Man unterscheidet verschiedene Formen, etwa statische Banner, die in die Seite eingebettet sind, oder Layer, die sich für einige Sekunden über die Seite legen. Beim Klick auf ein Banner gelangt man in der Regel auf die Website des Werbenden (meist eine spezielle Landing Page).

Widgets
Kleine Programme, die auf dem Desktop oder im Web-Browser eingebunden werden und den Nutzwert oder Unterhaltungsfaktor einer Website steigern können (z.B. Wetterinformationen, Fußballergebnisse, Aktienkurse). Widgets können auch mit Werbebotschaften verknüpft werden.

Wiki
Hawaiisch für “schnell“; Eine Website, deren Inhalte die User nicht nur lesen, sondern über ein einfaches Content Management Systems selbst ergänzen und erweitern können (z.B. Wikipedia, LINK). Wikis sind ein wichtiges Tool für Collaboration und Informationsmanagement (siehe auch User Generated Content). Mithilfe von kostenlosen Open Source Wiki-Softwarelösungen (z.B. Mediawiki im Falle von Wikipedia oder Dokuwiki) können Wikis von jedem User leicht aufgebaut werden.

Word of Mouth Marketing
(siehe Empfehlungsmarketing)

XING
weltweit größtes soziales Netzwerk für Business-Kontakte (siehe auch Interest and curated Networks). LINK

XML
Abkürzung für Extensible Markup Language (= erweiterbare Auszeichnungssprache): eine Seitenbeschreibungssprache zur Darstellung hierarchisch strukturierter Daten XML ist ein wichtiger Standard für eine medienneutrale Verbreitung von Internet-Inhalten (siehe auch RSS, Atom Feeds ).

YouTube
Bekanntestes Sharing-Portal für Videos im Internet. LINK