Viel Sparen hilft nicht viel
Ob Medienkompetenzschulung, Social Media Strategie oder Social Media Management – wer es richtig machen will, braucht mehr als nur ein paar Powerpoint-Präsentationen aus Social Media Kursen.
Social Media erfahrene Unternehmen wissen das schon lange – oder haben es lernen müssen.
Intelligente Kommunikation kann nur mit guter Analyse, Planung und integrierter sowie koordinierter Umsetzung erfolgen. Das ist heute so richtig wie früher. Wichtig ist dabei nicht nur, die Tools zu erweitern oder gar komplett zu ändern, sondern auch die Kultur des Unternehmens zu berücksichtigen und gegebenenfalls einen Veränderungsprozess im Unternehmen aktiv voranzutreiben, der uns momentan ohnehin schleichend erfasst. Dabei gilt wie immer: Lieber aktiv als passiv kommunizieren.
Die Untersuchung „Erfolg mit neuen Medien“ der Stiftung Warentest in der aktuellen Ausgabe der Finanztest zeigt, dass teure Präsenzkurse mehr bieten als günstige: „Wer mehr zahlt, bekommt auch mehr Leistung.“ Vermittelt werden jedoch auch bei den teureren Anbietern in erster Linie Grundlagen. Das ist in Ordnung, natürlich muss nicht jeder alles tun können und wissen. Man muss nur wissen, WAS man wissen und tun muss – und das zur richtigen Zeit einsetzen. Eine „kostenlose“ Strategie für das eigene Unternehmen erhält man in zwei Tagen oder einigen wenigen Vorlesungen nicht. Dennoch gibt es große Unterschiede zwischen den Anbietern.
Frank Zimmer von Lead Digital bringt es auf den Punkt: „Billig bringt nicht viel.“
Für den Einstieg sind Social Media Kurse also eine sinnvolle Basis. Strategische Entscheidungen zur kommunikativen und kulturellen Ausrichtung des Unternehmens sollte man allerdings nicht allein mit Grundlagenwissen treffen. Und „Social Media Redakteur“ wird man eben auch nicht nach 2 Vorlesungen in der Volkshochschule.
Mehr zum Thema Social Media gibt es unter rheinfaktor interaktiv oder auf unserem Blog, zum Beispiel zum Thema nützliche Web-Tools oder einen Führer durch die Social Landscape.





